Der Vorwurf der ersten Stunde in unserem Süppchen gekocht.

| Thomas und Christian Schoepe in Podcast | 19. Mai 2009 - 01:23 |

Nach nicht übermäßigem, aber dennoch vorhandenem Weinkonsum haben wir uns mit den Katzen auf den Balkon zurückgezogen.
 

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Christian braucht eine Weile, um schmissig daher zu kommen und eiert viel rum. Es wird dann aber besser und…

…wir:

* versuchen, die Katzen abzuhalten, stiften zu gehen

* bitten wieder um Kommentare zur Qualität

* klauen uns gegenseitig unsere Themen

* unterhalten uns über Selbstreferentialität

* fragen uns, ob Tim Pritlove weiß, wie wenig die Andern wissen

* stellen fest, dass Deutschland hinten dran ist

* reden immer mal wieder, wie alle,  über kindermissbrauchspornointernetsperrthemen

* kennen DIE Wahrheit über DIE Blogosphäre

* überlegen, wer die Qualität in Deutschland auf sich vereinigt und was Andere dazu denken

* was für die Gesellschaft relevant ist

* streiten uns über die Überwachung von wem und durch wen

4 Kommentare »

  1. so. ich hoffe, diesmal nich wieder die einzige zu bleiben, die auf den podcast reagiert. endlich also eine fortsetzung mit dem versuch meinem wunsch nachzukommen etwas mehr inhalt zu vermitteln und nicht nur so daher zu plaudern, wie einem gerade die berliner schnauze gewachsen ist. und es gab viel zu bereden. sehr viel. und noch mehr. ich meine, gratulation zu der glorreichen schnapszahl. doch, wie ihr ja auch festgestellt habt, werden es vielleicht nicht alle menschen, die euch kennen und schätzen, bis zum bitteren ende aushalten. wer weiß. vielleicht wirklich nur die eingeweihten, die wissen, dass eure diskussionen auch mal ein gutes ende haben können bzw dennoch unterhaltsam sein können. dass ihr euch anfauchen könnt und man denkt – wie auch hier in eurem google.streitgespräch – dass der eine dem anderen gleich eins mit der weinflasche über den kopf zieht oder mit der gabel ersticht….
    also, um hier meine meinung mal darzulegen (ich fühl mich grad so wie ein blogger…harr ! ;) )…..ich fands ein wenig zu lang. zeitweise hatte ich schon das bedürfnis auch mal was anderes anzuschalten, bzw den podcast auszuschalten oder einfach mal ins bett zu gehen, was aber auch an der uhrzeit liegen kann. vielleicht wäre es mir aber auch am tage zu lang vorgekommen und mich hätten die gleichen abschlat-neigungen erreicht. das “problem” an der sache war, für mich, dass ich mich gar nicht so in das thema hineingelesen hatte, wie ihr euch ohrenscheinlich. um dann aber der ganzen debatte folgen zu können, musste ich natürlich auch euren verlinkungen folgen. aber eure diskussion im ohr und die fremden texte vor augen und im geistigen ohr – zuviel input auf einmal (und ich dachte, ich sei multitasking-fähig). aber gut. mein problem. um vielleicht mal irgendwann auf den punkt zu kommen: den einstieg fand ich großartig. hab viel gelacht. und mcih gefreut, dass ihr den berliner akzent abgelegt und euch wirklich nur auf eure wortakrobatik konzentriert habt. auch der anfang der inhaltlichen diskussion, jeder stellt seine meinung dar und was er wo wann bei wem gelesen hat, war völlig in ordnung. nur zog sich die, meines erachtens, zu laaaaaaaaaaaaaang hin. natürlich – wenn man erstmal ins reden und diskutieren kommt, kann man ja auch nicht einfach mittendrin aufhören und den hörer im dunkeln stehen lassen. aber. mir kam es so vor, als ob sich einige punkte bei euch echt wiederholt haben. jaja. standpunkt vertreten, argumente eben wiederholen. logisch. nur dadurch dann eben die länge. es war teilweise anstrengend zuzuhören….vielleicht kann ich sogar das wort “erleichterung” in den mund nehmen, als das gespräch dann nach einer stunde auf das ende zusteuerte und sich die negative spannung der google-diskussion wieder in ein mehr oder weniger produktives wortgefecht wie zu anfang umwandelte….
    ich mach jetzt ma ein appruptes fazit, weil mein schlafbedürfnis gerade ungemein an meinem lidern zerrt: passt auf die zeit auf. bzw, wenn euch die zeit nicht stört: hackt nicht nur auf einem thema rum. auch wenn es sich anbietet und einleuchtet – es könnte langweilig werden. und: ich hoffe, ihr versteht das richtig: mehr wortgefecht – weniger streit. gute nacht.

    Kommentar von sus — 19. Mai 2009 um 04:03

  2. sus deine Hoffnung wird nicht enttäuscht. Hier gibt’s einen zweiten Kommentar. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass ihr den Hörern diesmal erklärt habt wo ihr seid und was ihr macht. Zum einen schafft das Atmosphäre zum anderen kann man sich dann als Hörer besser die Situation vorstellen, in der ihr euch gerade befindet, und tappt nicht so im Dunkeln. Im Gegensatz zu Sus fand ich auch euer Berlinern nicht schlecht. Man merkt, dass ihr das nicht bewußt macht und es schafft wiederum ein wenig Lokalkolorit. Ohnehin eure Stimmlage und eure Art der Unterhaltung fand ich angenehm. Man hört euch gern zu. Allerdings – und da kommen wir zum größten Manko – gern zuhören heißt nicht ewig zuhören wollen. Über eine Stunde ist einfach zu lang. Zumal euch, wie ihr selbst zwischen durch gesagt habt, die Themen ausgegangen sind. Vielleicht stört das Achten auf eine Uhr euern Gedankenstrom, für das Sitzfleisch der Zuhörer wäre ein gewisses Einhalten von Zeitvorgaben vielleicht gar nicht so schlecht.
    In eurem Podcast kritisiert ihr, dass die bloggosphäre (neues Wort gelernt) abgeschottet sei. Christian sagt ganz richtig, dass ihr im Grunde genommen bei diesem Thema auch euch nicht aus dieser Kritik rausnehmen könnt. Ich bin jetzt zum Beispiel kein Mitglied des Blogkosmos und wundere mich immer noch was jetzt genau die Aufregung über van der Leyens Gesetzesentwurf verursacht. Es wäre schön, wenn ihr hier sozusagen Neulinge abholen würdet, indem ihr kurz und knackig erklärt worum es sich bei diesem Gesetzentwurf handelt und was dafür und was dagegen spricht. Ein kurzes Wiederholen von für die bloggosphäre Altekannten wird euch diese sicherlich nachsehen und die Neuen fühlen sich bei der Diskussion nicht so allein gelassen. Schon wäre der elitäre Kreis gebrochen. :-)

    Kommentar von hippiebraut — 20. Mai 2009 um 14:05

  3. @sus: ICh fande das war ein klassisches Wortgefecht, Streit ist anders. Und das Berlinern haben wir nicht abgelegt. Das kommt halt mal mehr mal weniger durch. Wenn ich mehr so dahinlaber manifestiert es sich eher, als wenn ich inhaltlich über etwas diskutiere
    @ hippiebraut: Dass die Themen ausgegangen sind würde ich nicht sagen. Wir haben vielleicht an der einen oder anderen Stelle zu sehr auf dem selben Punkt rumgeritten. Aber ich möchte die Diskussion eigentlich nicht durch so etwas wie Zeit begrenzen, denn nur der freie Gedanke lässt sich zu einem Standpunkt entwickeln. Da wir sozusagen live, ohne Vorbereitung über ein Thema reden, was der andere rausgesucht hat, und wo wir uns womöglich noch nicht mit beschäftigt haben, muss man den Gedanken auch reifen lassen können.
    Den Vorwurf nicht genug erklärt zu haben müssen wir uns machen lassen. Das wird in Zukunft sicher bessern, wenn wir nicht durch Zufall das selbe Thema haben, ist davon auszugehen, dass der eine dem anderen und somit auch dem Zuhörer erklärt worum es genau geht.

    Kommentar von Thomas Schoepe — 20. Mai 2009 um 16:31

  4. wenn ich nochmal was zu dem “berlinern” sagen darf? im vergleich zum ersten podcast ist der zweite in der hinsicht einfach sehr viel besser….im ersten habt ihr, weil das wohl gerade so eure art ist, noch sehr viel berlinert, was ich – siehe erste kritik – bemängelt habe. das war im zweiten podcast aber anders! eben nicht mehr so gezwungen jedes wort in randgebiet-sprache berlins umgewandelt, sondern eben nur dann, wann man es auch im realen leben benutzen würde – so wie ich zum beispiel auch! das ist also wirklich eine verbesserung gewesen – so dass ich nun den zweifachen hinweis von den mitkritikern hier nicht ganz verstehe…. :)

    Kommentar von sus — 23. Mai 2009 um 03:27

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